Präzise Analytik für sichere Produkte

Rückstandansanalytik

Rückstände wie Pestizide (Pflanzenschutzmittel), Tierarzneimittel und Desinfektionsmittel können in Lebensmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln, pflanzlichen Arzneimitteln und Kosmetika vorkommen und unterliegen gesetzlichen Höchstmengen.

Die Rückstandsanalytik ermöglicht die quantitative Bestimmung dieser Stoffe und die Überprüfung der Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte in verschiedenen Produktmatrizes.

Rückstandsanalysen für höchste Qualitätsstandards

Die Anforderungen an pflanzliche Rohstoffe und Lebensmittel sind hoch – von Tee, Kräutern und Gewürzen über Früchte und Extrakte bis hin zu Nahrungsergänzungsmitteln und kosmetischen Ausgangsstoffen.

Vor diesem Hintergrund spielen Rückstände eine zentrale Rolle in der Qualitätssicherung.

Rückstände sind Stoffe, die im Rahmen landwirtschaftlicher, veterinärmedizinischer oder industrieller Prozesse gezielt eingesetzt werden und als Restmengen im Produkt verbleiben können. Sie entstehen entlang der gesamten Produktions- und Lieferkette, beispielsweise im Anbau durch Pflanzenschutzmittel, in der Tierhaltung durch Tierarzneimittel oder in der Verarbeitung durch Reinigungs- und Desinfektionsmittel.

Insbesondere Pestizidrückstände stehen im Fokus, da sie in vielen pflanzlichen Rohstoffen nachweisbar sein können. Überschreitungen gesetzlicher Höchstmengen oder der Einsatz nicht zugelassener Wirkstoffe können erhebliche Auswirkungen auf die Produktsicherheit sowie auf den nationalen und internationalen Marktzugang haben.

Die Art und Konzentration der Rückstände wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst, darunter Einsatzmenge, Umweltbedingungen, Abbauverhalten und Verarbeitungsprozesse.

Eine zuverlässige Rückstandsanalytik ermöglicht es, diese Stoffe frühzeitig zu identifizieren und zu bewerten – insbesondere bei importierten Rohwaren und komplexen Lieferketten.

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Die Bestimmung von Rückständen ist ein zentraler Bestandteil der Qualitätssicherung entlang der gesamten Lieferkette. Sie dient der Überprüfung, ob Produkte den geltenden gesetzlichen Anforderungen entsprechen und für den Markt zugelassen sind.

Für Hersteller, Importeure und Händler ist die Rückstandsanalytik von besonderer Bedeutung, da sie die Grundlage für die Bewertung von Rohstoffen, die Freigabe von Chargen und die Absicherung von Handelsprozessen bildet. Insbesondere bei international gehandelten Waren können unterschiedliche Anwendungspraktiken und regulatorische Vorgaben zu erhöhten Risiken führen.

Auf europäischer Ebene regelt unter anderem die Verordnung (EU) 396/2005 die zulässigen Höchstmengen für Pestizidrückstände in Lebensmitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs. Die Einhaltung dieser Grenzwerte ist Voraussetzung für die Verkehrsfähigkeit von Produkten innerhalb der Europäischen Union.

Eine systematische Rückstandsanalytik ermöglicht somit die frühzeitige Erkennung von Abweichungen, unterstützt die Einhaltung regulatorischer Anforderungen und trägt zur Sicherstellung von Produktsicherheit und Marktakzeptanz bei.

Warum Rückstandsanalyse Wichtig ist

Unsere Schwerpunkte in der Rückstandsanalytik

Polare Rückstände

Ein besonderer Fokus liegt auf sogenannten polaren Rückständen wie Glyphosat, Chlorat und Perchlorat, die aufgrund ihrer chemischen Eigenschaften spezifische analytische Verfahren erfordern. Während Glyphosat ein Pflanzenschutzmittel ist, entstehen Chlorat und Perchlorat typischerweise als Nebenprodukte aus Desinfektions- und Wasseraufbereitungsprozessen. Die Bestimmung erfolgt mittels spezialisierter LC-MS/MS-Methoden.

Multirückstandsscreening

Multirückstandsmethoden ermöglichen die gleichzeitige Bestimmung mehrerer hundert Wirkstoffe in einer Probe und stellen einen zentralen Bestandteil der modernen Rückstandsanalytik dar. Sie erlauben eine umfassende Erfassung unterschiedlicher Wirkstoffklassen sowie eine effiziente Bewertung komplexer Rückstandsspektren in einem Untersuchungsschritt.

Die Analytik erfolgt in der Regel mittels LC-MS/MS und GC-MS/MS und wird häufig mit standardisierten Extraktionsverfahren kombiniert, um eine zuverlässige und reproduzierbare Bestimmung zu gewährleisten.

Rückstände aus Verarbeitung

Rückstände können auch im Rahmen von Verarbeitungs- und Hygieneschritten entstehen, beispielsweise durch den Einsatz von Desinfektions- und Reinigungsmitteln, Prozesswasser oder durch behandlungsbedingte Substanzen aus Lager- und Transportprozessen.

Typische Vertreter sind Chlorat und Perchlorat, die als Nebenprodukte aus chlorhaltigen Desinfektions- und Wasseraufbereitungsprozessen entstehen können, sowie quaternäre Ammoniumverbindungen (QAV), die im Zusammenhang mit der Desinfektion von Anlagen und Oberflächen eingesetzt werden. Darüber hinaus können Rückstände aus Begasungs- und Lagerbehandlungen, wie beispielsweise Phosphin, sowie Rückstände aus Sterilisationsverfahren wie Ethylenoxid und dessen Abbauprodukte auftreten.

Diese Stoffe gelangen häufig über Kontakt mit Anlagen, Oberflächen oder Prozesswasser sowie während Lagerung und Transport in das Produkt.

Die Analytik erfolgt mittels spezialisierter chromatographischer Verfahren, insbesondere LC-MS/MS und GC-MS/MS, die an die jeweilige Stoffgruppe angepasst sind und eine zuverlässige Bestimmung auch in komplexen Matrizes ermöglichen.

Pestizide (Pflanzenschutzmittel)

Pestizidrückstände entstehen durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im landwirtschaftlichen Anbau und können in pflanzlichen Rohstoffen nachgewiesen werden. Zu den relevanten Wirkstoffklassen zählen Herbizide zur Bekämpfung unerwünschter Pflanzen, Fungizide zur Verhinderung von Pilzbefall, Insektizide zur Schädlingsbekämpfung sowie Wachstumsregulatoren, die gezielt zur Steuerung pflanzlicher Entwicklungsprozesse eingesetzt werden.

Tierarzneimittel

Tierarzneimittel werden in der Tierhaltung zur Behandlung und Prävention von Erkrankungen eingesetzt. Rückstände dieser Substanzen können in Produkten tierischen Ursprungs auftreten und unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen. Zu den relevanten Stoffgruppen zählen insbesondere Antibiotika, Antiparasitika sowie entzündungshemmende Wirkstoffe. Die Bestimmung erfolgt mittels LC-MS/MS und ermöglicht eine sensitive und selektive Quantifizierung im Spurenbereich.

Regulatorische Anforderungen & Qualitätsstandards

 Wir befinden uns aktuell im finalen Schritt der GMP-Zertifizierung. Damit können wir Ihnen schon bald auch GMP-konforme Analysen auf höchstem Qualitätsniveau anbieten – für maximale regulatorische Sicherheit.

Darüber hinaus unterstützen wir Sie bei der Entwicklung, Optimierung und Validierung analytischer Methoden nach den ICH-Guidelines oder nach Ihren individuellen Anforderungen. Ob Routineprüfungen oder komplexe Fragestellungen: Nuklab liefert die Lösungen für Ihre pharmazeutische Analytik.

Unsere Expertise basiert auf über 20 Jahren Erfahrung in der Analytik. Wir bieten regulatorische Sicherheit, schnelle und zuverlässige Ergebnisse sowie maßgeschneiderte Prüfverfahren. Unsere Kunden profitieren von einer klaren Kommunikation, digitalen Berichten und individuellen Beratungsmöglichkeiten.

Warum NukLab für die Ihre -Analytik?

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  • Die Bearbeitungszeit hängt von der Art der Untersuchung ab. Standardanalysen werden innerhalb von fünf bis sieben Werktagen durchgeführt. Express-Optionen sind verfügbar.

  • Die benötigte Probenmenge variiert je nach Analyse. Genauere Angaben erhalten Sie in unseren Probenversand-Anforderungen.

  • Ja, unsere Analysen entsprechen den aktuellen GMP- und ISO-Standards und sind nach internationalen Vorgaben validiert.

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